Freitag 24. November 2017
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Sorge um die Erde nicht allein den Grünen überlassen

Christen müssen dafür sorgen, dass Erde bewahrt wird und Natur nach ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten gedeihen kann.

 

Das Thema der Bewahrung der Schöpfung sollte man nach Ansicht von Papst Franziskus nicht allein den Grünen überlassen. Er wünsche sich, dass man sagen könne: "Nein, das sind nicht die Grünen. Das ist christlich", wenn Leute sich versammelten, um über die Bewahrung der Schöpfung zu beraten, sagte der Papst am Montag in seiner Morgenmesse im Vatikan.

 

Christen müssten dafür sorgen, dass die Erde bewahrt werde und die Natur nach ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten gedeihen könne, sagte der Papst in seiner Predigt in der vatikanischen Santa-Marta-Kapelle. Er ermahnte zu einem ressourcenschonenden Umgang mit der Natur. Gott habe die Menschen "zu Hausherren für die Schöpfung, nicht aber zu ihren Beherrschern" gemacht. "Ein Christ, der die Schöpfung nicht bewahrt und nicht zu ihrem Gedeihen beiträgt, ist ein Christ, dem die Arbeit Gottes egal ist", so Franziskus.

 

Der Papst arbeitet derzeit an einer Enzyklika zur Ökologie im umfassenden Sinn, die im Juni oder Juli veröffentlicht werden soll. Es ist das erste Mal, dass dieses Thema im Mittelpunkt eines päpstlichen Lehrschreibens steht.

 

Es gebe zwei Schöpfungen, erklärte der Papst weiter. Auf die Schöpfung Gottes müssten die Christen mit einer "zweiten Schöpfung" antworten. Diese müsse im verantwortlichen Umgang mit der Umwelt geschehen. Diese bestehe in der Treue zum Glauben, der einen verantwortlichen Umgang mit der Natur verlange.

 

 

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