Freitag 24. November 2017
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Ökologie & Globale Gerechtigkeit

Windstrom macht Energieautarkie möglich

Die Pfarre Sindelburg ist Vorreiterin in Sachen umweltfreundlicher und energiesparender Bewirtschaftung der verschiedenen Pfarrgebäude.

Vor 20 Jahren wurde begonnen den Pfarrhof für die Menschen zu öffnen und nach und nach als Ferienhaus für Kindergruppen umzugestalten. Eine 30 m² große Solaranlage wurde installiert, die Warmwasser in den Pufferspeicher liefert!

 

Später, vor 4-5 Jahren wurde auf dem Dach des Pfarrhauses und des Pfarrheimes je eine Photovoltaikanlage mit 5 KW errichtet. Die ins Alter gekommene Heizungsanlage wurde durch eine Hackgutheizung ersetzt und wird seitdem mit dem Hackgut vom pfarreigenen Wald gespeist!

 

z.V.g.

 

Windrad - Elektroauto - Elektromoped

 

Die Pfarre Sindelburg wurde 2013 mit dem Diözesanen Umweltpreis (Kategorie: Energie, kirchliche Gebäude) ausgezeichnet!

 

Den Preis verleiht die KA St. Pölten nur für aktuelle Projekte und das ist ein 5 KW – Windrad, das im vergangenen Jahr in Pfarrhofnähe errichtet wurde. Der gewonnene Strom wird in das Pfarrheim eingespeist und der Überstrom ins öffentliche Netz geliefert!

Ab Herbst 2012 kann Pfarrer Manfred Heiderer mit einem neuen Elektroauto (Citroen Zero – Reichweite ca. 120 km) seine seelsorglichen Besuche umweltfreundlich durchführen! Bei Schönwetter fährt er allerdings mit dem Elektromoped. Beide Fahrzeuge werden mit Windstrom gespeist!

 

Schon jetzt kann man sagen, dass für die pfarrlichen Anlagen (Pfarrkirche, St. Anna-Kirche, Pfarrhof, Pfarrheim, Fahrzeuge) rein rechnerisch die nötige Energie selbst erzeugt wird.

Ziel ist es, dass die Pfarre in naher Zukunft energie-autark ist.

Arbeitsgruppe
GERT EGGENBERGER Ernst Sandriesser

Mag. Ernst Sandriesser
Leiter Katholisches Bildungswerk "Bildungsplattform der Kath. Aktion"
Vorsitzender Diözesanrat "Forum Katholischer Erwachsenenbildung"
Referent: Referat für Schöpfungsverantwortung
Leiter der Arbeitsgruppe "Ökologie & Globale Gerechtigkeit"

z.V.g. Petra Steinmair- Pösel

Mag.a Dr.in Petra Steinmair-Pösel,
Unversität Wien, Institut für Sozialethik
Mitglied der Arbeitsgruppe "Ökologie & Globale Gerechtigkeit"

„Lösungen für die großen ökologischen Fragen der Gegenwart zu finden ist heute sowohl ein Gebot der Vernunft als auch der internationalen und intergenerationellen Gerechtigkeit. Klare und mutige Schritte sind notwendig - denn vielleicht mehr denn je gelten heute die Worte des engagierten Dichters Erich Fried: Wer will, dass die Welt so bleibt, wie sie ist, will nicht, dass sie bleibt.“

Elisabeth Bolius Heinz Hödl

Ing. Heinz Hödl
Geschäftsführer der Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz
für internationale Entwicklung und Mission
Mitglied der Arbeitsgruppe "Ökologie & Globale Gerechtigkeit"

 

z.V.g. Michael Rosenberger

Univ.-Prof. Dr. Michael Rosenberger
Institut für Moraltheologie, Katholisch-Theologische Privatuniversität Linz
Mitglied der Arbeitsgruppe "Ökologie & Globale Gerechtigkeit"

"Ich erwarte mir vom Zukunftsforum einen Schub für das konkrete Handeln der Kirche Österreichs im Dienst an Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Geredet wurde in den letzten Jahrzehnten viel - jetzt ist es höchste Zeit, vom Reden zum mutigen, engagierten Handeln zu kommen und ein Licht anzuzünden, das man dann auf den Leuchter stellen kann (Mt 5,15)."

Wifo Stephan Schulmeister

Mag. Dr. Stephan Schulmeister
Austrian Institute of Economic Research (WIFO)
Mitglied der Arbeitsgruppe "Ökologie & Globale Gerechtigkeit"

 

Foto: Aleksandra Pawloff 2011 Christoph Schweifer

Christoph Schweifer
Generalsekretär Internationale Programme Caritas Österreich
Mitglied der Arbeitsgruppe "Ökologie & Globale Gerechtigkeit"

"845 Millionen Menschen leiden an Hunger. Alle 10 Sekunden stirbt ein Kind an Unterernährung. Es geht darum, Not und Ungerechtigkeit von ihren Ursachen her zu bekämpfen und darum, eine Gesellschaft anzustreben, in der Menschen füreinander Verantwortung übernehmen. Im Sinne dieser Solidarität bietet gerade das Zukunftsforum eine Plattform, um den so wichtigen Dialog zwischen allen gesellschaftlichen Kräften zu fördern und globale Zukunftsthemen wie Armut, Hunger oder Klimagerechtigkeit zu diskutieren."

Katholische Aktion
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