Freitag 24. November 2017
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Ökologie & Globale Gerechtigkeit

Umweltmanagement bei den Ursulinen

Die Schulstandorte Wien, Klagenfurt und Salzburg, haben sich unter der Begleitung der Kirchlichen Umweltbeauftragten 20012 entschlossen, ein Umweltmanagementprogramm nach EMAS einzuführen.

 

In den Klassen der AHS in Wien wurden eigens UmweltsprecherInnen etabliert. Die zahlreiche Realisierung von Umweltprojekten (Anschaffung von Edelstahl-Trinkwasserbechern für die ersten Klassen, Verwendung von Bioprodukten in der Küche etc.) liefern Zeugnis, dass Umweltmanagement tagtäglich gelebt wird.

Die SchülerInnen der dritten Klassen der VS St. Ursula Klagenfurt haben unter professioneller "Insektenhotels" gebaut. In diesen Nistkästen können nun Marienkäfer, Wildbienen und andere Insekten Unterschlupf finden. Zugleich haben sie Wissenswertes über Wildbienen erfahren.

Am Standort Salzburg wird, als ein Punkt der bestehenden Umwelterklärung, besonderes Augenmerk auf das Thema Ernährung gerichtet. So wird gemeinsam mit der Schulärztin das Jausenbuffet untersucht. In der schuleigenen Küche und beim Buffet werden zusätzliche Bio- und Fairtrade - Produkte verwendet.

Weitere Schwerpunkte der Schulen sind im Rahmen der Mobilität die Verringerung des Autoverkehrs zu und von der Schule, eine möglichst CO² neutrale Beschaffung, Energieeinsparungen, bewusste Abfallvermeidung und die Herausforderung zur Verantwortung der Jugend für die Schöpfung.


2014 haben sie dafür den österreichischen EMAS-Preis erhalten.
Informationen unter: www.schoepfung.at/emas

Arbeitsgruppe
GERT EGGENBERGER Ernst Sandriesser

Mag. Ernst Sandriesser
Leiter Katholisches Bildungswerk "Bildungsplattform der Kath. Aktion"
Vorsitzender Diözesanrat "Forum Katholischer Erwachsenenbildung"
Referent: Referat für Schöpfungsverantwortung
Leiter der Arbeitsgruppe "Ökologie & Globale Gerechtigkeit"

z.V.g. Petra Steinmair- Pösel

Mag.a Dr.in Petra Steinmair-Pösel,
Unversität Wien, Institut für Sozialethik
Mitglied der Arbeitsgruppe "Ökologie & Globale Gerechtigkeit"

„Lösungen für die großen ökologischen Fragen der Gegenwart zu finden ist heute sowohl ein Gebot der Vernunft als auch der internationalen und intergenerationellen Gerechtigkeit. Klare und mutige Schritte sind notwendig - denn vielleicht mehr denn je gelten heute die Worte des engagierten Dichters Erich Fried: Wer will, dass die Welt so bleibt, wie sie ist, will nicht, dass sie bleibt.“

Elisabeth Bolius Heinz Hödl

Ing. Heinz Hödl
Geschäftsführer der Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz
für internationale Entwicklung und Mission
Mitglied der Arbeitsgruppe "Ökologie & Globale Gerechtigkeit"

 

z.V.g. Michael Rosenberger

Univ.-Prof. Dr. Michael Rosenberger
Institut für Moraltheologie, Katholisch-Theologische Privatuniversität Linz
Mitglied der Arbeitsgruppe "Ökologie & Globale Gerechtigkeit"

"Ich erwarte mir vom Zukunftsforum einen Schub für das konkrete Handeln der Kirche Österreichs im Dienst an Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Geredet wurde in den letzten Jahrzehnten viel - jetzt ist es höchste Zeit, vom Reden zum mutigen, engagierten Handeln zu kommen und ein Licht anzuzünden, das man dann auf den Leuchter stellen kann (Mt 5,15)."

Wifo Stephan Schulmeister

Mag. Dr. Stephan Schulmeister
Austrian Institute of Economic Research (WIFO)
Mitglied der Arbeitsgruppe "Ökologie & Globale Gerechtigkeit"

 

Foto: Aleksandra Pawloff 2011 Christoph Schweifer

Christoph Schweifer
Generalsekretär Internationale Programme Caritas Österreich
Mitglied der Arbeitsgruppe "Ökologie & Globale Gerechtigkeit"

"845 Millionen Menschen leiden an Hunger. Alle 10 Sekunden stirbt ein Kind an Unterernährung. Es geht darum, Not und Ungerechtigkeit von ihren Ursachen her zu bekämpfen und darum, eine Gesellschaft anzustreben, in der Menschen füreinander Verantwortung übernehmen. Im Sinne dieser Solidarität bietet gerade das Zukunftsforum eine Plattform, um den so wichtigen Dialog zwischen allen gesellschaftlichen Kräften zu fördern und globale Zukunftsthemen wie Armut, Hunger oder Klimagerechtigkeit zu diskutieren."

Katholische Aktion
Österreich
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F: +43.1.51552-3764
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