Freitag 24. November 2017
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Klimaschutz: Kirchenkonferenz KEK fordert von EU mehr Ehrgeiz

Der bisheriger Vorschlag des Europäischen Rates, den CO2-Ausstoß bis 2030 um 40 Prozent zu reduzieren, reicht nicht aus.

 

Die Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) fordert den Europäischen Rat zu mehr Ehrgeiz bei der Gestaltung der EU-Klima- und Energiepolitik auf. Es seien dringend zukunftsweisenden Entscheidungen notwendig, teilte die KEK am Montag in Brüssel im Vorfeld der Tagung der Staats- und Regierungschefs am 23. Oktober mit. Dabei soll nach Angaben der EU-Kommission ein Beschluss zum neuen Rahmen für die EU-Klima- und Energiepolitik gefasst werden. Zudem werde über die Energieversorgungssicherheit Europas sowie gemeinsame Ziele zur Klima- und Energiepolitik bis 2030 beraten.

Der bisherige Vorschlag des Europäischen Rates, den CO2-Ausstoß bis 2030 um 40 Prozent zu reduzieren, reiche nicht aus, um den Klimawandel nachhaltig zu beeinflussen, so KEK. Die Konferenz schlug vor, die EU müsse bei Investitionen in fossile Energieträger zurücktreten. Nach Ansicht der KEK liegt die Ursache des Klimawandels in dem ständig steigenden Energie-Verbrauch in privaten Haushalten.

Der Konferenz Europäischer Kirchen (CEC/KEK) gehören 126 orthodoxe, anglikanische, altkatholische, lutherische, reformierte, unierte und methodistische Kirchen Europas an. Sie ist auf Europaebene das Gegenstück zum katholischen Rat der Bischofskonferenzen Europas (CCEE). Präsident der KEK ist derzeit der orthodoxe Metropolit von Frankreich, Emmanuel Adamakis. Hauptsitz der 1959 gegründeten KEK ist Genf, ein Büro existiert auch in Brüssel. (Infos: www.ceceurope.org)

 

fam/hkl/

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